Starke Strömungen am Badestrand

Vor den Küsten Sri Lankas herrschen teilweise starke Strömungen und Unterströmungen, auch gibt es zu bestimmten Jahreszeiten und je nach Gezeiten teilweise sehr hohe Wellen im Wasser. Selbst für erfahrene Schwimmer ist dies manchmal eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Da nur einige Strandabschnitte von Rettungsschwimmern bewacht sind, ist es besonders wichtig die Warnschilder zu beachten und sich am besten beim Hotel zu informieren, wie sicher es ist zu schwimmen. Am besten geht du immer mit einer Begleitung zum Schwimmen und gehst als eher unerfahrener Schwimmer nicht zu tief ins Wasser hinein.

Tsunami-Gefahren

Durch den Tsunami in 2004 wurden leider unter anderem viele Küstenabschnitte zerstört. An einige Orten kann man heute Hinweisschilder sehen, welche die betroffenen Stellen markieren. Nach dem Unglück hier hat die Regierung in Zusammenarbeit mit anderen asiatischen Staaten ein Frühwarnsystem erarbeitet. Seit November 2005 überwacht das Tsunami Early Warning System (TEWS) den Indischen Ozean und gibt rechtzeitig Warnungen für gefährdete Gebiete aus, um die  Bevölkerung zukünftig bei anstehenden Seebeben und Tsunamis zu alarmieren. Dieses System trägt zur größtmöglichen Sicherheit bei, so das einem Urlaub an den Küstenregionen nichts entgegen steht.

Krieg und Frieden

Zwischen 1983 und 2009 herrschte Bürgerkrieg in Sri Lanka. Seit 2009 herrscht in Sri Lanka aber offiziell Frieden und in den letzten Jahren gab keine Anschläge mehr. Selbst in der Hochphase des Krieges wurden Hotels und andere Hotspots nie Ziel von Angriffen. Überhaupt sind Übergriffe auf Touristen – bis auf die üblichen kleinen Betrügereien – so gut wie unbekannt.

Das Land hat sich zu einem der sichersten Reiseziele in Asien entwickelt, heute, in der Zeit des Friedens, können Urlauber sich vollkommen sicher fühlen.

Im Norden und an Teilen der Ostküste kann man beobachten, das durch den Konflikt der hauptsächlich hier, in der Heimat der Tamilen stattfand, viele grade touristische Gegebenheiten erst oder wieder im Auf-und Ausbau sind. Im Vergleich zur West - und Südküste sind viele Teile hier noch fast nahezu unerschlossen.

Im Straßenverkehr unterwegs

In Sri Lanka herrscht Linksverkehr, weswegen sich manche Reisende erst einmal umgewöhnen müssen. Aber auch ansonsten kann der Straßenverkehr in Sri Lanka eine Herausforderung sein. Selbst für geübte Autofahrer ist es nicht leicht sich durch das Verkehrschaos der großen Städte und Orte und durch die überfüllten Straßen zu schlängeln. Auch ausserhalb der Städte machen schlechte Straßenverhältnisse, teils ohne Beleuchtung, zu schnelle Busse und LKWs, Mopeds, Radfahrer, Kühe und Hunde oder sogar Elefanten am Strassenrand in der Dämmerung eine Autofahrt zu einem spannend und teils auch etwas erschreckenden Erlebnis.

Unser Tipp ist daher: Mietet euch einen Wagen mit Fahrer, um euch zu eurem Ziel zu bringen. Das ist deutlich sicherer, da die lokalen Fahrer erfahren sind und sich sehr gut auskennen, man kann die Landschaft während der Fahrt geniessen und es ist auch teilweise deutlich günstiger als ein Mietwagen mit sehr hohen Versicherungskosten.

Wenn du mehr über das Reisen innerhalb von Sri Lanka wissen möchtest, wirf gerne einen Blick auf unseren Bereich Unterwegs sein (internal link to marker “unterwegs sein). Dort erfährst du alles über Busse, Bahnen, Züge und Tuk Tuks.

Diebstahl und andere Betrügereien

Es gibt sie überall: Taschendiebe und Betrüger, die gutmütige Touristen übers Ohr hauen wollen. Auch in Sri Lanka treiben sie sich dort herum, wo viele Menschen zusammenkommen. Gib den Dieben keine Chance und bewahre Geld und Wertsachen immer dicht am Körper auf und schließe alles, was du unterwegs nicht unbedingt brauchst, im Hotelsafe ein.

Wenn es dann doch passiert, kannst du der örtlichen Polizei den Diebstahl melden. Wenn der Reisepass oder Personalausweis ebenfalls weg ist.

Notruf-Nummer in Sri Lanka lautet +94 (0) 11 / 119